Nie wieder Angebranntes – ein Topf für fast alle Fälle

9. January 2023

Dank intelligenter Technik, darunter drei Temperatursensoren, befreit der Wired Cooker Hobbychefs von alten Ärgernissen. Ein Selbstversuch von marmite-Chefredaktor Alex Kühn.

Der Wired Cooker ist Fritteuse, Niedergarer, Steamer, Joghurtmaschine, Fermentierer, Pasteurisierer, Caramelmeister, und noch vieles mehr in Einem. Kurzum: Wired-Cooking kann fast alles. Dies zumindest versprechen Dirk Uhlenhaut und Jochen Ganz, die Zürcher Erfinder des Topfs mit dem schwarzen Kabel, der sich über eine App mit dem Mobiltelefon steuern lässt.

Nie wieder zu dunkles, bitteres Caramel also? Und nie wieder Probleme beim Schmelzen von Schokolade? Das macht mich neugierig!

Mit der Wired-Cooking-App lädt man auch eine Liste von Rezepten herunter, in der ich eines für Caramelchöpfli finde. Ich wähle das entsprechende Programm und schütte die geforderten 70 Gramm Zucker in den Topf. Auf dem Screen meines Mobiltelefons erscheint eine Temperaturanzeige, die in Echtzeit überträgt, was sich im Inneren des Geräts abspielt.

Bald schon duftet es nach Caramel, der weisse Zucker wird langsam, aber sicher dickflüssig und goldbraun. Als das flüssige Caramel zu blubbern beginnt, giesse ich dem Rezept folgend einen halben Deziliter Wasser hinzu und löse den nächsten Programmschritt aus. So komme ich zur ersten Komponente meiner Caramelchöpfli, einem mustergültigen Sirup, den ich nun auf fünf kleine Weckgläser verteile.

Sieht aus wie ein normaler Topf mit Kabel – ist aber so viel mehr.

Drei Sensoren für eine perfekte Innenraumtemperatur lösen klassische Kochprobleme in Luft auf

Der Clou am Wired Cooker ist, dass er die eingestellte Zieltemperatur niemals überschreitet. Dafür sorgen drei Sensoren. Der erste davon befindet sich am Boden des Topfs, der zweite etwas weiter oben und der dritte knapp unterhalb des Deckels. Selbst dem ungeschicktesten Koch oder der ungeschicktesten Köchin kann mit diesem Gerät also nichts mehr anbrennen. Und man hat die Möglichkeit, sich während der Zubereitung eines Gerichts noch um weitere Dinge zu kümmern: um die Wäsche zum Beispiel – oder um ein Fussballspiel am TV, das sich der entscheidenden Phase nähert.

Weiter geht’s im Caramelchöpfli-Rezept mit dem Flan, der dank der Steamerfunktion des Topfs auch ohne Steamer problemlos gelingt. Ich tue einfach, was die App von mir verlangt, den Rest erledigt der Wired Cooker.

Der Topf und die App, die Technikskeptikern wie mir zunächst ein wenig Angst einjagen, ersetzen de facto einen ganzen Gerätepark

Nur kühlen kann der Topf nicht. Im gleichen Gerät, in dem ich den Caramelsirup und den Flan zubereitet habe, gelingen mir dafür wunderbar knusprige Pommes frites. Zu heisses oder zu kaltes Öl, die beiden grossen Feinde von Frittiertem, brauchen mich nicht mehr zu kümmern. Wired Cooking bedeutet aber nicht nur, stets die richtige Temperatur im Topf zu haben, sondern auch hohe Effizienz in Sachen Energie und Abwasch. Und als letztes Zückerchen auf dem Weg zum perfekten Caramelköpfli: Der Preis liegt mit 550 Franken weit unter jenem für Thermomix und Co.

Mehr zum Wundertopf lesen Sie auf wiredcooking.com

Das alles steckt in nur einem Topf.

Sie können auf die grosse Rezeptdatenbank von Wired Cooking zugreifen, aber auch eigene Rezepte generieren, die mithilfe von Wired Cooking noch besser gelingen. Inspiration für tolle Rezepte gibt’s zum Beispiel hier.

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