Hotelfachschule Zürich – der einstige «Belvoirpark» im Wandel

30. March 2022

Die traditionsreiche Hotelfachschule vertraut auf ihr stabiles Fundament und setzt mit eindrücklichem Changemanagement neue Benchmarks – nicht selbstverständlich in einem Branchenumfeld, das nach düsteren Zeiten gerade etwas Frühlingsluft schnuppert. Namensänderung und ein frischer visueller Auftritt weisen äusserlich auf Veränderungen hin.

Susanne Welle, seit einem Jahr in der Direktionsverantwortung, setzt gemeinsam mit dem top aufgestellten Management-Team ihre unternehmerische Vision peu a peu um und positioniert die Hotelfachschule Zürich auf direktem Weg in Richtung Zukunft.

Gleichzeitig Direktorin an der Ecole Hotelière Genève, setzt Susanne Welle auf unternehmerische Werte und ein verständliches, realitätsnahes Leitbild: «Wir möchten die Studierenden begleiten, inspirieren, fördern und sie zu unternehmerisch denkenden und handelnden Führungspersönlichkeiten mit Herz entwickeln». Eine innovative, sozial vorbildliche und nachhaltige Lernumgebung, wo professionelle Gastlichkeit und Führung mit Leidenschaft vorgelebt werden, soll dazu unterstützend dem Studium zur Dipl. Hoteliere-Gastronomin HF bzw. zum Dipl. Hotelier-Gastronom HF beitragen.

Neuer Lehrplan – spannende Herausforderungen

Auch an inneren Werten wurde gearbeitet und die DNA des Lehrplans in Richtung Lifelong Learning neu ausgelegt. Der «Lehrplan 2022» mit Handschrift von Mark Urech, Leiter Ausbildung und Vizedirektor an der HFZ öffnet die Türen für E-Learning, macht die Hotelfachschule Zürich kompatibler, lässt sie damit besser an angeschlossene Berufslehren oder schulische Ausbildungen andocken. Der Lehrgang geht über je drei Theorie- und Praktikumssemester und dauert insgesamt 3 Jahre bis zum Diplom, 2 Jahre mit einschlägigem EFZ.

Der Start der spannenden Reise zum Diplom verspricht die Konversion angeeigneten Wissens von der Theorie in die Praxis. Im Zentrum: die Lernrestaurants, spannende Exkursionen und Besuche von ausgewiesenen Fachbetrieben.

Das 3. Theoriesemester geht rasant in Richtung Management; Betriebswirtschaft & Administration stehen auf dem Plan, als Highlight die Planung, Organisation und Realisation eines Grossanlasses «Belvoirpark Key Event».

Nach weiterem Praktikum ist das 5. Semester der strategischen Unternehmensführung gewidmet. Ein eigenes Konzept für ein Experimentallab Restaurant steht auf dem Lehrplan, von Ausarbeitung bis Umsetzung. Seinen Abschluss findet das Abschluss-Semester mit einer ausserordentlichen Businessplan-Aufgabe als Diplomarbeit.

Der Lehrgang «Berufsbegleitend» als bahnbrechende Option

Sich weiterzubilden und gleichzeitig auf dem gestarteten Berufsweg weiter zu gehen, ist sehr wertvoll; nicht nur in der Gastronomie und Hotellerie zahlen sich die gemachten Erfahrungen, die Referenzen und Zeugnisse in hohem Mass auf die Karrierelaufbahn aus.

Die Vorteile des berufsbegleitenden Lehrgangs liegen auf der Hand und lassen Studierende wie auch Betriebe gleichsam profitieren. Praktische Erfahrung wird durch neue Ideen und den Austausch und mit Mitstudenten und Fachexperten ergänzt. Dabei können sich neue Aufgabengebiete erschliessen, höhere Verantwortlichkeiten übertragen werden, neue Erfahrungen direkt in die Praxis umgesetzt werden.

Bei einem Arbeitspensum von 50 bis 70 Prozent ist das fortlaufende Einkommen während dem Studium planbar, was wesentlich zur Finanzierung der Ausbildung und/oder zur Weiterführung der aktuellen Lebenssituation beiträgt. 

Die Lehrgänge «Berufsbegleitend» der Hotelfachschule Zürich dauern 7 Semester und starten jeweils zwei Mal jährlich im Februar und im August. 

Die Hotelfachschule Zürich zieht mit der Einführung des neuen Rahmenlehrplans des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gleich und lanciert die Einführung eines E-Portfolios. Das E-Portfolio ermöglicht es den Studierenden, ihre Entwicklung und Erfahrungen digital festzuhalten. Das “netzbasierte Portfolio” integriert verschiedene digitale Medien und Dienste. So können die Studierenden beispielsweise einen professionellen Lebenslauf erstellen, ihre Fortschritte per Video festhalten und fachspezifische Themen präsentieren. Reale Aufgaben können aufgezeichnet und Fallbeispiele multimedial bearbeitet werden.

Der individuelle Lernprozess wird dokumentiert und als Teil der Diplomnote bewertet. Wichtiger Teil davon ist die laufende Reflexion der gesamten Ausbildung und des damit verbundenen Fortschritts.

Das E-Portfolio steht den Studierenden auch nach ihrer Ausbildung zur Verfügung und kann somit für das lebenslange Lernen genutzt werden.

Die HFZ macht auch weiter von sich Reden; in der Pipeline stehen Austauschsemester mit der französischsprachigen Ecole Hotelière de Genève – ein integrierter Sprachaufenthalt, so wie er bisher von keiner Hotelfachschule in der Schweiz angeboten wird. Das Studium an der Hotelfachschule Zürich gewinnt laufend an Bedeutung: Abgänger*innen stehen dank Breite und Tiefe der Studienbereiche auch Türen in Wirtschaft und Finanz-Bereichen offen. Sie verstehen das «People-Business», arbeiten sich rasch in ein neues Arbeitsumfeld ein und finden in der Arbeitswelt bestens zurecht. Beweis dafür ist eine beachtliche Alumni-Liste mit zahlreichen namhaften Persönlichkeiten in der Gastronomie, der Hotellerie, in Wirtschaft, Politik und Verbandswesen. 

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