Sternekoch Tobias Funke lädt ins Pop-up-Hotel

27. April 2021

Pop-up-Hotels haben sich längst in der modernen Hotellerie etabliert. Nun baute die Fernsicht in Heiden AR in Eigenregie das erfolgreiche Übernachtungs­konzept aus. Strippenzieher ist (natürlich) Tausendsassa, Küchenchef und Geschäftsführer Tobias Funke.

Was für eine Umgebung, was für ein Konzept: Dank Tobias Funke (39) von der Fernsicht in Heiden AR können Gäste aus der Schweiz und den Nachbarländern nun in zehn luxuriösen Chalets den Blick über den Bodensee schweifen lassen. Die bis zu knapp 38 Quadratmeter grossen, komplett aus Holz gefertigten Häuschen sind freistehend auf der Wiese neben dem Gasthaus verteilt. Sie verfügen über einen Schlafbereich mit Doppelbett, einem Sitzbereich sowie ein voll ausgestattetes Badezimmer mit WC, Dusche und einer Heizung. Familien mit Kindern können ausserdem ein Beistellbett dazu buchen. Alle Zimmer verfügen über eine kleine Terrasse. Hunde sind gegen einen kleinen Aufpreis ebenso willkommen. «Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir da gebaut haben», sagt Funke. «Besonders die vielen Details haben es mir angetan.»

Der Mann hinter der Idee mit dem Pop-up-Hotel ist Tobias Funke. Der Zwei-Sterne-Koch tüftelt nicht nur unermüdlich an neuen Menü-Kompositionen, sondern auch an innovativen Gästekonzepten. Bild: Henrik Nielsen
Ab 250 Franken/Nacht kann der Gast hier von Dienstag bis Samstag absolute Ruhe finden. Bild: zVg
In den angrenzenden Gondeln wird das Frühstück oder auf Wunsch ein Fondue-Dinner im privaten Rahmen serviert. Bild: zVg

Bei jedem Chalet steht ausserdem eine Gondel für vier Personen, die mit einem Tisch, mit Beleuchtung und einer Heizung ausgestattet ist. Hier frühstücken die Gäste, geniessen ein Fondue-Dinner oder einen Apéro mit einmaliger Aussicht. Überdies können sich Übernachtungsgäste im Zwei-Sterne-Restaurant Incantare nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen.

Alle Infos zu Preisen und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Könnte dir auch gefallen

Die Aromen Persiens – von Kaviar bis Safran

Nov. 2021

Das junge Zürcher Unternehmen Imperium Caviar & Swisspica führt Orient und Okzident kulinarisch zusammen – und verfolgt dabei...

Das junge Zürcher Unternehmen Imperium Caviar & Swisspica führt Orient und Okzident kulinarisch zusammen – und verfolgt dabei bewusst den Ansatz, innovative Wissenschaft mit der Natürlichkeit der Produkte zu vereinen.

Wenn Kunst auf Kulinarik trifft

Okt. 2021

Nenad Mlinarevic macht mit den Künstlern Pascal Möhlmann, Cécile Giovannini und Huber.Huber gemeinsame Sache: Zusammen haben sie für...

Nenad Mlinarevic macht mit den Künstlern Pascal Möhlmann, Cécile Giovannini und Huber.Huber gemeinsame Sache: Zusammen haben sie für Miele Schweiz ein einzigartiges Programm entworfen, bei dem bedruckte Brockenhausteller und ein aussergewöhnliches Menü die Hauptrolle spielen.

Önologische Highlights von Schloss Gobelsburg

Aug. 2021

Auf Schloss Gobelsburg werden 100 verschiedene Parzellen verteilt auf 27 Rieden (Weinbergslagen) bewirtschaftet. Das schafft viel Spielraum besonders...

Auf Schloss Gobelsburg werden 100 verschiedene Parzellen verteilt auf 27 Rieden (Weinbergslagen) bewirtschaftet. Das schafft viel Spielraum besonders bei der Assemblage der Gebiets- und Ortsweine.