Der «Koch des Jahres» kommt aus Bern

12. Oktober 2021

Fabio Toffolon vom Äusseren Stand setzt sich beim grossen Finale in Köln durch und tritt die Nachfolge seines Zwillingsbruders Dominik Sato an, der den Wettbewerb 2019 gewann.

Die besten sechs von über 300 Bewerberinnen und Bewerbern aus der Schweiz, Deutschland und Österreich kämpften am Montag in Köln live auf der Bühne um den begehrten Titel «Koch des Jahres». Fabio Toffolon (zum Äusseren Stand, Bern) verwies dabei Yann Bosshammer (Opus V, Mannheim) und Stephan Haupt (Ente, Wiesbaden) auf die Ehrenplätze. Der 32-Jährige sicherte sich ein Preisgeld von 10’000 Euro und sorgte dafür, dass der Titel in der Familie bleibt. Bei der letzten Austragung vor zwei Jahren hatte sein Zwillingsbruder Dominik Sato (Seepark, Thun), ein ehemaliger marmite youngster, triumphiert.

Für Jurypräsident Dieter Müller, der von 1997 bis 2008 drei Michelin-Sterne hielt, war es eine der stärksten Endausscheidungen der zehnjährigen Wettbewerbsgeschichte: «Dass Küchenchefs und Souschefs eines solchen Kalibers im Finale stehen, zeigt welches Gewicht und welche Bedeutung der Titel hat, der hier verliehen wird. Entsprechend hoch waren die Erwartungen von uns Juroren. Doch ein Menü hat es tatsächlich geschafft, diese Erwartungen noch zu übertreffen.» Gemeint war natürlich jenes von Fabio Toffolon: Bohne – Dattel – Miso; Viererlei vom Kalb – Poverade – Zwiebelgewächse – Ponzu; Wasabi – Kokos – Mango – Passionsfrucht.

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