Kürbissuppe mit Ingwer und Rehleber aus dem Weidenrauch

30 Min
Mittel

Zubereitung

REZEPT Fernando Michlig | BILD Sandra Kennel | FOODSTYLING Thierry Fuchs

für 10 Personen

KÜRBISSUPPE
300 g Kürbis
40 g Butter
etwas Weisswein
7.5 dl Geflügelfond
1 TL Liebstöckel,
20 g Ingwer im Sirup
etwas Salz und Muskat

150 g Rahm
40 g Butter 

schälen, entkernen und fein schneiden, in
anschwitzen und mit
ablöschen.
dazugeben.

beifügen und

weich kochen.
Anschliessend passieren.
und
beigeben zum Binden. 

Rehleber
 

50 g Weidenrinde

300 g rehleber, am Stück

etwas Salz und Pfeffer
1⁄2 Zwiebel, fein gehackt
4 cl Apricotine 

Einen grossen, alten Topf mit passendem
Deckel ohne zu hohen Rand stark erhitzen.
Etwas Alufolie auf dem Topfboden in
passender Grösse doppelt gefaltet auslegen und
daraufgeben.
Einen Siebeinsatz mit ca. 5 cm Abstand
zum Boden daraufstellen, den Topf zudecken
und weiter stark erhitzen. Sobald sich
Rauch entwickelt, Hitze reduzieren und

auf das Gitter legen und zugedeckt während
15 Min. räuchern. Anschliessend die Leber
in ca. 1 cm breite Streifen schneiden und mit
abschmecken.
Die geschnetzelte Rehleber in einer heissen
Lyonerpfanne zusammen mit
scharf abraten und mit

ablöschen / flambieren. 

  Die Suppe in einen Suppenteller mit
flachem Rand geben und die Rehleber auf
dem Rand anrichten. 

Weintipp

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Glühbirne

Wussten Sie, dass Weidenrinde dank natürlich erhaltener Salicylsäure als Zartmacher eingesetzt wird? Bringt man die Rinde direkt auf das Fleisch auf, werden die Proteine durch die Säure denaturiert. Beim Räuchern findet aller- dings keine Übertragung der Säure auf das Produkt statt. Mit Weidenrinde geräucherte Lebensmittel erhalten eine sehr eigene, säuerlich-jodige Note. Vorsichtig dosieren und nicht zu lange räuchern!