Kartoffel-Donut mit Kartoffel-Konfitüre

3 Std
Mittel

Zubereitung

Rezept von  

Nils Osborn,

Restaurant Quai 61, Zürich 

Foto: Giulia Marthaler

Für die Donuts:

 

200 g eher grosse Kartoffeln

50 – 100gSalz

 

 

 

1⁄2 dl Milch

 

 

2 Eiern,

85 g Zucker,

2 EL Sonnenblumenöl,

5 g Backpulver

250 g Mehl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1l Sonnenblumenöl

Puderzucker 

 
 
 

auf
(Salzbeet) bei 160 Grad im Ofen weich garen

(je nach Grösse 60 bis 90 Min.). Kartoffeln

schälen und durch eine Kartoffelpresse

drücken. Die Kartoffelschalen mit
aufkochen. 10 Min. ziehen lassen und durch

ein Sieb passieren. Aus 140 g Kartoffelpüree,

der Milch, 

 

 

 

und

einen geschmeidigen Teig mit der Konsistenz

eines zähen Brandteigs herstellen. Achtung:

Zutaten nicht zu lange kneten/rühren,

sonst wird der Teig wegen der Kartoffelstärke sehr

«gummig». Den Teig in einen Spritzbeutel mit

Lochtülle füllen und in kleine Ringe (Loch

in der Mitte ca. 2 cm gross) auf ein mit Back-

papier belegtes Blech spritzen. 30 Min. in den

Tiefkühler stellen. Achtung: Wer keinen gros-

sen Tiefkühler hat, spritzt den Teig auf kleinere

Unterlagen, die im Tiefkühlfach Platz haben.

auf 160 Grad erhitzen, die angefrorenen Donuts

darin einige Min. goldbraun frittieren. Mit

bestäuben. 

Für die Kartoffel-Konfitüre:

 

 

 

 

 

100 g Kartoffelschalen 

(von ca. 800 g Kartoffeln)

1 EL Sonnenblumenöl

 

180 g Rohrzucker

11⁄2 dl Vollmilch 

 

 

Die Konfitüre aus Kartoffelschalen kann man

vorbereiten, wenn man Kartoffelstock o.ä. kocht.

Dann die Schalen direkt zu Konfitüre

verarbeiten. Die Konfi hält sich einige Wochen

im Kühlschrank. Ergibt ca. 11⁄2 dl Konfitüre.

 

zusammen mit
in einem Topf 20 bis 30 Min. auf mittlerer Hitze

anrösten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

und
hinzufügen und aufkochen lassen. 2 Std.
auf niedriger Stufe köcheln lassen. Durch ein

Sieb passieren und in Gläser abfüllen. 

 

Die Konfitüre ist recht flüssig. Man serviert sie

in einem separaten Gefäss zu den Donuts,

die man hineindippt. Reste können natürlich weiter

verwendet werden. Koch Nils Osborn: «Ich war

so begeistert, dass ich die Reste nach Hause

genommen habe und sie zum Frühstück aufs

Brot strich.»