Apfel- Tarte- Tatin

60 Minuten
Mittel
aus dem Holzofen mit Hojicha-Glace

Zubereitung

REZEPT Dominik Sato | BILD Claudia Link | FOODSTYLING Thierry Fuchs

  Für dieses Rezept benötigen Sie eine Eismaschine. 
HOJICHA   
3 EL Grüntee   
(trockene Blätter)  rösten oder
  fertigen Hojicha (gerösteter grüner Tee aus 
  Japan) verwenden. 
HOJICHA-GLACE   
0.5 dl Wasser  zum kochen bringen und
2 EL Hojicha  zugeben
 150 ml Milch   beigeben und passieren.
 100 g Zucker   und
 2 Eigelb   vermischen und mit der passierten Milch 
   soweit einkochen, bis eine cremige Masse 
   entstanden ist (zur Rose abziehen). 
 150 g Rahm   dazugeben und in einer Eismaschine 
   einfrieren. 
 KUCHENTEIG   Aus
 150 g Mehl,   
 70 g kalter Butter,   
 10 g Zucker   und
 1 Prise Salz   eine mürbe Masse herstellen.
 1 Eigelb   mit
 0.5 dl kaltem Wasser   vermischen, zugeben und zu einem festen 
   Teig kneten. Teig für 60 Min. kalt stellen.
 MASCARPONE-CREME   
 Mascarpone   mit
 Zucker   und dem Abrieb und dem Saft von 
 1 Limette   abschmecken. 
 APFEL-TARTE-TATIN   Holzofen einfeuern resp. Ofen auf 220 Grad 
   vorheizen.
 65 g Zucker   karamellisieren.
 25 g Butter   zugeben.
 3 Äpfel   schälen, in Scheiben schneiden und in das 
   Karamell geben. Leicht ziehen lassen. Mit den 
   Schnitzen den Boden einer Tartelette-Form 
   fächerartig überlappend belegen. Den 
   Kuchenteig dünn ausrollen und auf die 
   Apfelscheiben setzen. Den Kuchen im 
   Holzofen (natürlich funktioniert das auch 
   mit dem üblichen Küchenofen) für ca.15 Min. backen.
   
  Den Kuchen auskühlen lassen und aus der 
  Form stürzen. Mascarpone-Crème dekorativ 
  auf den Teller spritzen und eine Kugel 
  Hojicha-Glace neben den Kuchen platzieren. 

Weintipp

Eiswein
Familie Hausammann Iselisberg, Thurgau Bei -9 Grad Eiseskälte werden die Reben geerntet und noch gefroren gepresst. Er strotzt vor exotischen Fruchtaromen.

CHF 40.00
iselisberger.ch

Glühbirne

WILDÄPFEL
«An apple a day keeps the doctor away» – nach diesem Sprichwort richteten sich schon die Schweizer Bauern vor gut 5000 Jahren. Funde von Apfelresten aus der Ausgrabung Parkhaus Opéra am Zürichsee haben gezeigt, dass wilde Äpfel und Birnen nach Haselnüssen das wichtigste Obst darstellten. Die Holzäpfel, so klein sie auch waren, lieferten den grössten Anteil an Vitamin C. Ihre Reste fanden sich zu Hunderten in jedem Haus der Siedlung.