Freundeskreis auf Distanz

10. Juli 2020
Noch bis am 8. August wird in Wollishofen unter dem freien Himmel aufgetischt. Das Pop-up Freundeskreis hat auf dem Areal der Kibag eine zauberhafte Heimat mit einer ordentlichen Portion Industriechic gefunden.

Das Gastronomie-Projekt «Freundeskreis» von Maximilian Baumann und Alexander Jakob geht in die nächste Runde. Nach dem Pop-up an der Bederstrasse, in der +Alprausch-Fabrik oder dem Chalet ufem See nehmen der Moderator und der Gastronom einen weiteren Standort in ihre Pop-up-Serie auf: Das Social Distancing Freiluft Pop-up auf dem Werkhof der Kibag in Wollishofen: Neben Förderbändern, Silos und Lastwagen tischen die beiden mit ihrem Team ein abwechslungsreiches Sechs-Gänge-Menu auf. Dabei wird zum ersten Mal in der Geschichte der erfolgreichen Pop-up-Serie nicht nur gekocht, sondern vor allem auch gegrillt.

«Normalerweise würdet ihr hier an einer langen Tafel speisen», sagt Gastgeber Maximilian Baumann am Auftaktabend. Denn das sei eigentlich eines der Kernelemente des Freundeskreises. Stattdessen stehen die Tische bei der aktuellen Austragung corona-konform auseinander. Und auch als ein Platzregen einen Ortswechsel unters Dach nötig macht, bleibt ausreichend Luft zwischen den Tischen. Der Stimmung tut aber weder das Wetter noch die Distanz einen Abbruch, schliesslich wird man hier ausgezeichnet verköstigt und unterhalten.

Koch Alexander Jakob tischt unter anderem eine Ceviche aus Felchen aus dem Vierwaldstättersee auf. Oder im Big Green Egg geschmortes Schweinefleisch, kontrastreich begleitet von einer Kimchi mit ordentlich Schärfe. Besonders Eindruck machte auch sein selbst gebackenes Sauerteigbrot, dem die Zugabe von Kombucha ein besonderes Aroma verliehen hat.

Das Freundeskreis-Kernteam: David Trüb, Maximilian Baumann, Alexander Jakob und Jana Orb.


Jeweils von Mittwoch bis Samstag kann man abends einen Tisch auf dem Werkhof reservieren. Bei schlechtem Wetter findet man unter den Lastwagenboxen ein trockenes Plätzchen. Die Bar, die man auch ohne Reservation besuchen darf, wird ausschliesslich mit selbst gemachten Süssgetränken und selbst aromatisierten Spirituosen betrieben. Das Sechs-Gänge-Menü mit Fleisch kostet 95 Franken, die vegetarische Variante 85 Franken. 

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