Gault Millau kürt Mitja Birlo zu seinem Koch des Jahres

29. November 2021

Nach zwölf Jahren Unterbruch vergibt der Gault Millau den Titel «Koch des Jahres» wieder in den Kanton Graubünden. Zum Handkuss kommt mit Mitja Birlo vom 7132 Silver in Vals ein Vertreter der modernen, weltoffenen alpinen Küche. Der 36-jährige Berliner tritt die Nachfolge seines deutschen Landsmanns Stefan Heilemann (Widder Restaurant, Zürich) an. «Für mich ist das ein Ritterschlag», kommentierte der ehemalige Sous-chef von Sven Wassmer die hohe Auszeichung.

Als «Entdeckung des Jahres» zeichnete der Restaurantführer aus dem Hause Ringier Axel Springer unter anderem den erst 24-jährigen Niklas Oberhofer vom Restaurant Epoca by Tristan Brandt im Waldhaus Flims aus. Der marmite-youngster Finalist des Jahrgangs 2022 in der Kategorie Küche schafft es aus dem Stand auf 16 Punkte. Über den Titel «Patissière des Jahres» darf sich Felicia Ludwig aus dem Zürcher Ornellaia freuen. Sie beeindruckte die Gault-Millau-Tester mit ihren stilsicheren klassisch verwurzelten und doch erfrischend modernen Desserts.

Die Riege der 19-Punkte-Köche bleibt unverändert. Ihr gehören weiter Andreas Caminada (Schloss Schauenstein, Fürstenau GR), Tanja Grandits (Stucki, Basel), Peter Knogl (Cheval Blanc. Basel), Heiko Nieder (The Restaurant, Zürich), Franck Giovannini (Hôtel de Ville, Crissier VD), Philippe Chevrier (Domaine de Châteauvieux, Satigny GE) sowie Bernard und Guy Ravet (Ermitage des Ravet, Vufflens-le-Château VD) an. Aufsteiger des Jahres gibt es dafür gleich fünf: Jeroen Achtien (Sens, Vitznau LU, 18 Punkte), Franck Pelux (Lausanne Palace, 17), Dietmar Sawyere (Chedi, Andermatt, 17), Diego Della Schiava (The View, Lugano, 16) und Oscar de Matos (Maihöfli, Luzern, 16).

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