Frohes Abfeiern
02. Dezember 2011 | Getränke | von Andrin Willi
Haben Sie schon einmal Guetsli gebacken ohne Champagner dazu zu trinken? D’accord, ich auch – aber es ist mindestens 30 Jahre her. Damals war das Höchste der Gefühle das Probieren von Grosmutters rohem Teig und das ausschlecken der nach Vanille duftenden Schüssel. Heute ist alles anders. Das Guetslibacken ist zum Event mutiert und zu einem solchen gehört ein Glas Champagner ganz einfach dazu. Aber nicht irgendein Champagner aus irgendeinem Glas.
Ganz speziell für die Feierzeit hat das – für sublime Weine berühmte – Champagnerhaus Perrier-Jouët heuer als Zeichen ihres 200-jährigen Bestehens eine Brücke in die Zukunft geschlagen. Man sucht nämlich den Dialog mit der Zeit und wenn man so etwas tut, dann geht es am besten mithilfe eines Künstlers. Hier hat der Amerikaner Daniel Arsham das Schöne und das Gute vereint. Entstanden ist eine Skulptur, die eine Magnumflasche Belle Epoque des Jahrganges 1998 verinnerlicht. Das auf 100 Exemplare limitierte Stück ist nur in Epernay erhältlich.
Ordinäre Guetslibäcker müssen jetzt aber nicht gleich das iPhone zücken und die Fahrtdauer nach Epernay berechnen. Es geht auch einfacher. Mit der Jubiläumsgeschenkbox. Auch diese ist limitiert, sie enthält eine Flasche Belle Epoque des Jahrganges 2004 und zwei vom Künstler kreierte Flûtes. Sehr stilecht das alles.
Die zarte 2004er Belle-Epoque-Cuvée besteht übrigens zu 50 Prozent aus Chardonnay, 45 Prozent aus Pinot Noir und zu 5 Prozent Pinot Meunier. Sie hat eine Reifezeit von sechs Jahren hinter sich. In der Nase erkennt man diesen, für den Stil des Hauses typischen, floralen Touch. Im Gaumen wirkt der Wein satt, rassig, mineralisch, sehr ausbalanciert und trotz des starken Profils, feingliedrig. Passt perfekt zu, aber eben auch wenn man Agnesen (Butter, Mehl, Zucker, Aprikosenkonfitüre) backt.
Die Geschenk-Box gibt es bei Globus und bei Manor. Sie kostet rund CHF 230.00
















